Der Rat für Stadtentwicklung Berlin setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern wirtschaftlich und politisch unabhängiger Institutionen zusammen, die für die Stadtentwicklung Berlins und der Region arbeiten, forschen und lehren. Als Teil der aktiven Bürgerschaft und im öffentlichen Interesse wurde der Rat für Stadtentwicklung im Jahr 2000 gegründet, um gemeinsam notwendige Erneuerungen einzuleiten, Missstände zu benennen und Fehlentwicklungen zu verhindern.
Aktuelles
- Jährlich wechselnder Vorsitz des RfSMit dem Jahr 2026 hat die Baukammer Berlin turnusmäßig den Vorsitz des Rats für Stadtentwicklung Berlin übernommen.
- Stellungnahme des Rates für Stadtentwicklung Berlin zu den Hochhausplanungen am Alexanderplatz in ihrer Wirkung auf den Fernsehturm sowie zur Gestaltungsqualität und Angebotsvielfalt des Ortes Der Fernsehturm ist ein überregional bedeutsames Stadtzeichen Berlins, dessen Fernwirkung bei allen künftigen Hochhausplanungen in dessen weiteren Umfeld zwingend zu beachten ist. Der Alexanderplatz ist vom wichtigsten und verkehrsreichsten Platz im Zentrum Ostberlins zu einem bedeutenden gesamtstädtischen Ort geworden. Im Ergebnis der Planungsgeschichte seit 1990 befindet sich der Platz in einem permanenten Wandel, dessen Abschluss …
- Wechsel des VorsitzMit dem Jahr 2025 hat die Hermann-Henselmann-Stiftung turnusmäßig den Vorsitz des Rats für Stadtentwicklung Berlin übernommen.
- Die AVUS – eine Hommage an das Auto verschwindetDie Entflechtung des mit reichlich Schildern gespickten Knotens aus Spuren, Rampen und von Ampeln dicht gefolgten Abfahrten am Dreieck Funkturm ist aus Sicht vieler Autofahrenden sicher eine edle Mission aber sie kostet einen hohen Preis: Denn die AVUS, die Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße, auf der man sich hier Richtung Berlin nähert, steht wie kaum ein anderer Ort für die Automobilgeschichte in Deutschland. Diese Planung führt zu Konsequenzen, die das Stadtbild an diesem ikonischen Ort deutlich verändern wird.
- Stellungnahme des Rats für Stadtentwicklung Berlin zur Verlagerung und Konzentration der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) in das Quartier 207 an der FriedrichstraßeDer Rat für Stadtentwicklung Berlin plädiert aus einer Reihe baulich-funktionaler, verkehrlicher, stadträumlicher und ökologischer Gründe für die Nutzung des Angebotes, die ZLB in den Räumlichkeiten des heutigen Kaufhauses Lafayette anzusiedeln.
Institutionen
Folgende Institutionen arbeiten gegenwärtig im Rat für Stadtentwicklung mit:
- Aktiv für Architektur (AfA)
- Architektenkammer Berlin
- Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin und Brandenburg e.V. (AIV)
- Baukammer Berlin
- Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Berlin (BDA)
- Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Landesverband Berlin (BDB)
- Bund Deutscher Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten (BDLA), Landesgruppe Berlin-Brandenburg
- Deutscher Werkbund Berlin (DWB)
- Hermann-Henselmann-Stiftung
- Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL), Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
Veröffentlichungen
2023
2024
- Die AVUS – eine Hommage an das Auto verschwindetDie Entflechtung des mit reichlich Schildern gespickten Knotens aus Spuren, Rampen und von Ampeln dicht gefolgten Abfahrten am Dreieck Funkturm ist aus Sicht vieler Autofahrenden sicher eine edle Mission aber sie kostet einen hohen Preis: Denn die AVUS, die Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße, auf der man sich hier Richtung Berlin nähert, steht wie kaum ein anderer Ort für die Automobilgeschichte in Deutschland. Diese Planung führt zu Konsequenzen, die das Stadtbild an diesem ikonischen Ort deutlich verändern wird.
- Stellungnahme des Rats für Stadtentwicklung Berlin zur Verlagerung und Konzentration der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) in das Quartier 207 an der FriedrichstraßeDer Rat für Stadtentwicklung Berlin plädiert aus einer Reihe baulich-funktionaler, verkehrlicher, stadträumlicher und ökologischer Gründe für die Nutzung des Angebotes, die ZLB in den Räumlichkeiten des heutigen Kaufhauses Lafayette anzusiedeln.
- Stellungnahme des Rats für Stadtentwicklung Berlin zum StEP-Wohnen 2040Der Rat für Stadtentwicklung Berlin hält die im StEP-Wohnen 2040 präsentierten Neubauzahlen von 100.000 neue Wohnungen bis Ende 2026 für nicht realisierbar. Der private Wohnungsbau ist durch die Zins- und Baukostenentwicklung nahezu zum Erliegen gekommen und wird nicht ausreichend durch öffentliche Wohnungsbauprogramme kompensiert.
2025
- Stellungnahme des Rates für Stadtentwicklung Berlin zu den Hochhausplanungen am Alexanderplatz in ihrer Wirkung auf den Fernsehturm sowie zur Gestaltungsqualität und Angebotsvielfalt des Ortes Der Fernsehturm ist ein überregional bedeutsames Stadtzeichen Berlins, dessen Fernwirkung bei allen künftigen Hochhausplanungen in dessen weiteren Umfeld zwingend zu beachten ist. Der Alexanderplatz ist vom wichtigsten und verkehrsreichsten Platz im Zentrum Ostberlins zu einem bedeutenden gesamtstädtischen Ort geworden. Im Ergebnis der Planungsgeschichte seit 1990 befindet sich der Platz in einem permanenten Wandel, dessen Abschluss …
Kontakt
Federführung und Koordination für den Rat für Stadtentwicklung Berlin erfolgt im Jahr 2026 durch die Baukammer Berlin.
Kontakt: rfs@baukammerberlin.de
